Hl. Leonhard

Titelkopf

St. Leonhard, den 29. März 2019

WER IST MEIN NÄCHSTER ?


In einem Streitgespräch mit Pharisäern betonte Jesus, das entscheidende Gebot, in dem gewissermaßen alle anderen Gebote enthalten sind, ist das Gebot der Liebe, und zwar der Liebe zu Gott wie auch der Liebe zum Mitmenschen, wobei sich in der Liebe zum Mitmenschen die Liebe zu Gott verwirklicht. Auf die Gegenfrage, wer denn der „Nächste“ sei erzählte Jesus das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter. Während ein Priester und ein Tempeldiener achtlos am Halbtotgeschlagenen vorbeigehen, kümmert sich einer der von den Juden verachteten Bewohner von Samaria um den Verwundeten, der für ihn zum „Nächsten“ wird. Jesus will mit diesem Gleichnis sagen, dass die Sorge um Notleidende, Unterdrückte, Hilfsbedürftige und Außenseiter der Gesellschaft uns mit dem Gebot der „Nächstenliebe“ aufgegeben ist. Wir tragen ihnen gegenüber Verantwortung, wir sind aufgerufen, ihnen entsprechend unseren Möglichkeiten zu helfen, damit auch sie ein menschenwürdiges Leben führen können. Eine der Institutionen, in denen sich diese Verantwortung verwirklicht, ist die Caritas. Alljährlich findet im Frühjahr eine Sammlung der Caritas statt, durch deren Ertrag ihre Einrichtungen, angefangen von Kindergärten bis zu Altersheimen und verschiedenen Anlaufstellen für Notleidende und Hilfesuchende finanziell unterstützt werden. Diesem Mitteilungsblatt ist ein Erlagschein beigefügt mit der Bitte, ihn nicht achtlos wegzuwerfen, sondern durch eine Spende diese Arbeit der Caritas für Stadt und Land Salzburg zu unterstützen. Wir stehen mitten in der Fastenzeit, die uns auffordert, Verzicht zu leisten auf irgendetwas Angenehmes, das nicht notwendig ist, ob das jetzt Süßigkeiten oder unnötige Nahrungsmittel, „Konsumverzicht“, Rauchen oder andere „Laster“ sind. Der Gegenwert dessen, worauf wir verzichten, soll jedoch Mitmenschen zugute-kommen, die bedürftig sind und sich oft Notwendiges nicht leisten können. Ich möchte Sie daher herzlich bitten, die Caritas Salzburg, die sich um diese Menschen kümmert, durch eine Spende zu unterstützen. So wünsche ich Ihnen eine besinnliche Fastenzeit und ein gesegnetes Osterfest!

Ihr Dr. Franz Nikolasch

GNIGLER PASSIONSSINGEN

Es ist schon eine jahrzehntelange Tradition, das in der Fastenzeit in unserer Walfahrtskirche das „Gnigler Passionssingen“ stattfindet. Dieses Jahr am Samstag, 6. April um 17.00 Uhr. Die Singgemeinschaft „Viva la Musica“ (früher Singkreis Gnigl) lädt weitere Sing- und Musiziergruppen zur Mitwirkung ein. Aus dem reichen Schatz der alpenländischen musikalischen Tradition wie auch der klassischen Musik erklingen Lieder und Weisen zur Passionszeit. Dazu kommen besinnliche Taxte, die auf diese Thematik abgestimmt sind. Diese Feier bildet eine Einstimmung auf die Gedenktage des Leidens, Sterbens und der Auferstehung des Herrn. Sie bilden ja den Mittel- und Höhepunkt des christlichen Kirchenjahres. Die Spenden kommen der „Aktion Leben“ zugute, die sich besonders alleinstehender Mütter annimmt und ihnen in ihrer oft schwierigen und scheinbar ausweglosen Situation Hilfe leistet. Ich möchte Sie sehr herzlich zur Teilnahme an dieser Feier einladen.

EINFÜHRUNG IN DIE KARWOCHE

Die Gottesdienste der Karwoche sind in vielfacher Hinsicht anders als die sonstigen Gottesdienste im Laufe des Jahres. Sie haben ihren Ursprung in den Gottesdiensten der Gemeinde von Jerusalem, die an den jeweiligen Orten zur entsprechenden Zeit der einzelen Ereignisse des Passionsgeschehens gedachte. Von den Pilgern wurden diese Feiern in ihre Heimatländer mit gebracht und prägen so auch unsere Gottesdienste. Am Donnerstag, 11. April begehen wir um 18.30 Uhr die Kreuzwegandacht und im Anschlussfindet im Gemeinschaftraum eine Einführung statt, die den Ursprung und die Bedeutung dieser Feiern erläutert, um ein besseres Verständnis und eine bewußtere Mitfeier zu ermöglichen.

KIRCHENGEMEINSCHAFT - JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Es ist schon etliche Jahre her, dass der Verein „Kirchengemeinschaft St. Leonhard“ gegründet wurde. In erster Linie ging es darum, dass für den Adventmarkt und seine Hütten ein Rechtsträger und Besitzer notwendig ist. Gleiches gilt auch für die Hubertuskapelle, die von der Kirchengemeinschaft unter Mithilfe der Jägerschaft Grödig errichtet wurde. Diesem Verein beizutreten, ist jeder eingeladen, der am Leben der Kirchengemeinschaft mitwirken will. Derzeit zählt der Verein etwa 40 Mitglieder; es könnten aber wohl mehr werden. Am Samstag, 13. April findet um 18.00 Uhr beim Schornwirt die Jahreshauptversammlung statt.

GOTTESDIENSTE IN DER KARWOCHE

PALMSONNTAG: Gedenken des feierlichen Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem
08.15 Uhr: Segnung der Palzweige am Kirchplatz – Prozession – Gemeindegottesdienst mit der Leidensgeschichte
nach dem Evangelisten Lukas
10.00 Uhr: Segnung der Palmzweige am Kirchplatz – Prozession – Kindergottesdienst
Die Kirchensammlung bei beiden Gottesdiensten ist für die Caritas-Salzburg bestimmt

GRÜNDONNERSTAG: Gedächtnis des Abendmahls und des Ölbergleidens Jesu Christi
19.00 Uhr: Abendmahlsgottesdienst mit Bußfeier und Ölbergandacht
Die Kirchensammlung ist für die Opfer der Naturkatastrophe in Ostafrika (Mozambique, Simbabwe und Malawi) bestimmt

KARFREITAG: Gedächtnis des Abendmahls und des Ölbergleidens Jesu Christi
15.00 Uhr: Wortgottesdienst mit der Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Johannes
Kreuzverehrung – Fürbitten in den großen Anliegen der Kirche

OSTERNACHT: Gedächtnis der Auferstehung des Herrn
20.30 Uhr: Lichtfeier am Kirchplatz – Prozession – Lobpreis des Osterlichtes – Wortgottesdienst –
Tauferneuerung – Eucharistiefeier – Segnung der Speisen

OSTERSONNTAG:
10.00 Uhr: Festgottesdienst mit Segnung der Speisen. Musikalische Gestaltung durch den Volksliedchor Grödig.
Die Kirchensammlung ist für die Caritas-Salzburg bestimmt.