Hl. Leonhard

Titelkopf

St. Leonhard, den 12. November 2017

ADVENT IN ST. LEONHARD


Vor 50 Jahren wurde die Lebenshilfe Salzburg durch Hannes Schmidt, damals Landesschulinspektor für Sonderschulen, gegründet. Sie sollte sich besonders der Kinder annehmen, die mit Behinderungen körperlicher oder geistiger Natur zu leben haben. Es war ein kleiner Verein mit wenigen Mitarbeitern und Mitgliedern. Heute ist die Lebenshilfe Salzburg eine der wichtigsten Institutionen, deren Einrichtungen zugunsten von Menschen mit Behinderungen über das ganze Land verbreitet sind. Wenige Jahre nach der Gründung der Lebenshilfe kam es zur Gründung des Adventmarktes St. Leonhard im Jahre 1973, der von Anfang an die Lebenshilfe finanzielle unterstützte, insofern der gesamte Reinertrag dieser Institution zugute kommt. Auch der Adventmarkt St. Leonhard hat klein angefangen, im ersten Jahr gab es einen Reinertrag von € 6.000.-, der sich aber in den darauf folgenden Jahren rasch erhöhte. Die Anzahl der Hütten wie auch das Angebot an kunsthandwerklichen Waren stieg, die Adventfeiern in der Kirche und die Adventgottesdienste brachten zusätzlich viele Menschen nach St. Leonhard, zumal es durch Jahre keine Konkurrenz durch andere Märkte gab. Heute ist die Situation ganz anders, es gibt nahezu keinen Ort mehr, wo nicht ein Adventmarkt stattfindet. Dennoch kann sich auch heute St. Leonhard behaupten und nach wie vor geht der Reinertrag zur Gänze an die Lebenshilfe Salzburg. Im vergangenen Jahr war es ein Betrag von

€ 123.727,40

Mit dieser finanziellen Unterstützung kann die Lebenshilfe den Betrieb und die ständig notwendige Erneuerung ihrer Einrichtungen leichter finanzieren.

Advent ist eine Zeit, in der wir uns wieder unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen und vor allen gegenüber jenen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, bewußt werden sollen. Eine der prägendsten Gestalten dieser Zeit ist Johannes der Täufer, der in seiner Bußpredigt am Jordan immer wieder darauf hinwies, dass wir bereit sein müssen, den notleidenden Mitmenschen zu helfen: „Wer zwei Mäntel hat, geben einen dem, der keinen hat!" Es ist wichtig, dass wir zum Teilen bereit sind. Wir können zwar nicht jedem Notleidenden helfen, dass soll aber keine Ausrede sein, niemandem zu helfen. Ich wünsche Ihnen besinnliche Tage des Advents und ein offenes Herz für die Mitmenschen, die der Hilfe bedürfen.

Ihr
Dr. Franz Nikolasch

BRUDER IN NOT


Durch die Aktion „Bruder in Not“ sollen konkrete Projekte in der Dritten Welt gefördert werden, um dort lebenden Menschen zu helfen, ein menschenwürdiges Leben zu führen und sich selbst ihren Lebensunterhalt zu sichern: Hilfe zur Selbsthilfe. Im Vorraum der Kirche liegen Säckchen für Ihre Spende auf und die Kirchensammlung vom Sonntag, 3. Dezember, ist ebenfalls für diese Aktion bestimmt. Bitte helfen auch Sie durch Ihre Spenden und leisten Sie damit einen Beitrag, Not und Elend in der Dritten Welt zu lindern!