Hl. Leonhard

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St. Leonhard, den 30. März 2011


OSTERN - SINN UND BEDEUTUNG


Ostern ist nicht nur das älteste christliche Fest, sondern auch der Höhepunkt des gesamten Kirchenjahres. Rein gefühlsmäßig spielt Weihnachten eine bedeutendere Rolle, aber Ostern ist und bleibt die Mitte, denn es ist das Fest, das unmittelbar auf Jesus zurückgeht, der am Abend vor seinem Leiden mit den Seinen das jüdische Osterfest mit der Feier des Pessachmahles, des Ostermahles, beging. Erinnert das jüdische Osterfest an die Befreiung des Volkes Israel aus der Unterdrückung durch die Ägypter und die verschiedenen Riten und Bräuche dieses Mahles an Geschehnisse in Verbindung mit diesem Ereignis mit einer solchen Intensität, dass deren Gedächtnis auch ihre Vergegenwärtigung bewirken, so geht es Jesus darum, dass die Seinen bei ihrer Feier das Gedächtnis des Herrn begehen: „Dieses Brot ist mein Leib, der für euch hingegeben wird, dieser Kelch ist mein Blut das für euch vergossen wird, tut dies zu meinem Gedächtnis!" Schon die Apostelgeschichte berichtet uns, dass die ersten Christengemeinden sich jeweils am „1. Tag der Woche", unserem Sonntag, versammelten, um in der Feier des „Brotbrechens" das Gedächtnis von Tod und Auferstehung des Herrn zu begehen. Unter allen Sonntagen kam von Anfang an jenem Sonntag eine besondere Bedeutung zu, der dem jüdischen Osterfest folgte, es ist das christliche Osterfest. Tod und Auferstehung des Herrn bedeuten nicht nur Höhepunkt und Vollendung des Schicksals Jesu, sondern bilden den Mittelpunkt unseres Glaubens und die Gewähr, dass auch wir am Sieg des Herrn über den Tod Anteil erlangen: „Sind wir mit Christus gestorben, so werden wir auch mit ihm leben!" Ostern ist das Fest, das uns an unsere bleibende Zukunft erinnert.


JAPAN - HILFE

Angesichts der furchtbaren Katastrophen von Erdbeben, Tsunami und atomarer Verseuchung weiter Gebiete Japans können und dürfen wir nicht tatenlos zusehen, sondern sind aufgefordert, unsere Solidarität durch unsere Hilfe zu zeigen. Aus diesem Grund findet die Kirchensammlung am kommenden Sonntag, dem 3. April, zugunsten der Japan-Hilfe im Wege der Caritas statt. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren, hunderttausende ihr gesamtes Hab und Gut und trauern um die den Katastrophen zum Opfer gefallenen Angehörigen. Jede Spende, ob groß oder klein, ist eine Hilfe und ein Zeichen unserer Verbundenheit, die für uns Christen selbstverständlich sein soll, sagt doch der Herr: "Was ihr den geringsten meiner Mitmenschen getan habt, das habt ihr mir getan!"


GNIGLER PASSIONSSINGEN

Am Samstag, dem 9. April findet um17.00 Uhr das traditionelle Gnigler Passionssingen in unserer Kirche statt. Der Chor hat sich einen neuen Namen gegeben und heißt nun „Viva la musica Salzburg". Es ist immer eine berührende Feier, die das Passionsgeschehen des Herrn uns nahe bringen will. Ich lade Sie sehr herzlich zur Teilnahme an dieser Feierstunde ein. Die Spenden kommen der „Aktion Leben" zugute, die sich um alleinstehende werdende Mütter kümmert und ihnen in ihrer schwierigen Situation zur Seite steht.


MAIANDACHTEN - MARIENSINGEN

An den Samstagen im Monat Mai halten wir jeweils um 19.00 Uhr die Maiandachten und zwar am 14. und 28. Mai bei der Hubertuskapelle, am 21. Mai bei der Barbarakapelle am Gutratsberg. Am Samstag, 7. Mai findet um 19.00 Uhr in unserer Kirche das Mariensingen des Volksliedchores Grödig statt.


GOTTESDIENSTORDNUNG
PALMSONNTAG
Gedächtnis des Einzugs Jesu in Jerusalem
08.15 Uhr:
10.00 Uhr:
Segnung der Palmzweige am Kirchplatz - Prozession - Gemeindegottesdienst
Segnung der Zweige in der Weißkindstraße - Prozession - Kindergottesdienst
GRÜNDONNERSTAG
Gedächtnis des Abendmahls Jesu, Beginn des Ölbergleidens
19.00 Uhr: Abendmahlsgottesdienst mit Bußfeier und abschließendem Gedenken des Ölbergleidens. Das gesegnete Brot, das zum Abschluss des Gottesdienstes ausgeteilt wird, soll uns an das Mahl erinnern, das der Herr mit uns hält und an die Gemeinschaft mit ihm, die durch dieses Mahl uns geschenkt wird.
KARFREITAG
Gedächtnis des Todesleidens Jesu am Kreuz
15.00 Uhr: Karfreitagsgottesdienst mit Schriftlesungen aus dem Alten und Neuen Testament, die vom Leiden Jesu Christi berichten. Den Höhepunkt bildet die Verehrung des Kreuzes mit den Fürbitten für die gesamte Christenheit und für alle Menschen.
OSTERNACHTFEIER
Feier des Sieges Jesu Christi über den Tod
20.30 Uhr: Beginn der Feier am Kirchplatz mit Segnung des Feuers und Entzünden der Osterkerze. Einzug in die Kirche, Verkündigung des Osterlobes, Wortgottesdienst, Tauferneuerung und Eucharistiefeier. Das LICHT ist Sinnbild der Auferstehung Christi, die LESUNGEN berichten uns von den Heilstaten Gottes im Alten Bund, an Christus und an uns, die TAUFERNEUERUNG erinnert uns daran, dass wir durch die Taufe in die Schicksalsgemeinschaft mit Christus aufgenommen wurden und die Mahlfeier als Höhepunkt des Gottesdienstes ist Gedächtnis von Tod und Auferstehung Jesu Christi. Abschließend findet die Segnung der Speisen statt.
SONNTAG DER AUFERSTEHUNG
10.00 Uhr: Festgottesdienst - musikalische Gestaltung: Volksliedchor Grödig. Zum Abschluss Segnung der Speisen

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest und möchte Sie ganz herzlich zur Mitfeier
dieser Gottesdienste einladen!

Ihr
Dr. Franz Nikolasch