St. Leonhard, den 28. März  2004.

Hl. Leonhard Liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinschaft !

  OSTERN - FEST DER AUFERSTEHUNG JESU CHRISTI 

Eine der entscheidenden Glaubenswahrheiten des Christentums ist der Glaube an den Sieg Jesu über den Tod. Der Apostel Paulus schreibt in einem seiner Briefe, dass seine Lebensaufgabe darin bestehe, die Botschaft vom Tod und von der Auferstehung Jesu zu verkünden. Er fügt hinzu, dass diese Botschaft für die Juden Ärgernis und für die Heiden Torheit sei, für alle aber die glauben, sei sie eine Botschaft der Hoffnung und des Lebens. Was damals galt, gilt auch heute genauso. An dieser Botschaft scheiden sich auch heute die Menschen. Die einen versuchen, diese Wahrheit zu glauben, die anderen gehen mit einem Achselzucken weiter.

Es fällt uns allen schwer, mit dieser Wahrheit zurecht zu kommen, denn das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und mit unserem Verstand erfassen und begreifen, ist die Vergänglichkeit alles Irdischen und damit auch unserer eigenen Existenz. Wir haben keine "Beweise" für die Auferstehung und das zukünftige Leben jenseits der Todesschwelle, aber allein die Tatsache, dass bei allen Völkern und Kulturen, angefangen von den frühesten Zeiten, sich diese Hoffnung in den Grabbeigaben, die man den Toten mitgab, manifestierte, lässt uns erkennen, dass diese Hoffnung dem Menschen in seiner Natur mitgegeben ist. Entscheidend ist und bleibt aber für uns die Botschaft Jesu und sein eigenes Schicksal. Die Evangelien berichten uns, wie lange es brauchte, bis die Jünger an diese Auferstehung Jesu glaubten. erst als Jesus sich ihnen zeigte, sie ihn berühren konnten und er mit ihnen das Mahl hielt, erkannten sie, dass er wirklich auferstanden ist. Für diese Wahrheit setzten sie ihr Leben ein und nahmen Verfolgung und Tod auf sich. Ihr Zeugnis gibt uns Gewissheit und Zuversicht: wenn Christus auferstanden ist, dann gibt es auch für uns einen Sieg über den Tod, dann hat auch unser Leben eine Zukunft und ein Ziel über alle Vergänglichkeit hinaus.

Im berühmten Oratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel lautet eine der schönsten Arien: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt: denn Christus ist erstanden von dem Tod; ein Erstling derer, die entschlafen". Worte, die am Grabdenkmal dieses großen Komponisten eingemeißelt sind. Es sind Worte der Gewissheit, die uns der christliche Glaube schenkt. Es sind Worte, die uns die österliche Botschaft verkünden.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest, die Freude und den Frieden des auferstandenen Herrn!

 

FAMILIENFASTTAG
Die Sammlung zum Familienfasttag, dessen Ergebnis Hilfsprojekten in der Dritten Welt zugute kommt, erbrachte insgesamt € 477,--. Das Ergebnis ist ein Zeichen der Bereitschaft, mit den Ärmsten zu teilen, ein Zeichen der Solidarität mit den Notleidenden in unserer Welt. Dafür sei allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, herzlichst gedankt. Die Caritas Sammlung, für die dem letzten Mitteilungsblatt ein Zahlschein beigelegt war, (Konto der Kirchengemeinschaft St. Leonhard, Konto Nr. 00022483 bei Raiffeisenbank Grödig, BLZ 35018, wegen: Caritassammlung 2004) soll Notleidenden in unserer Heimat Hilfe geben. Helfen Sie bitte durch eine Spende der Caritas, damit sie helfen kann. 

 

G O T T E S D I E N S T O R D N U N G 

PALMSONNTAG:  Gedächtnis des Einzugs Jesu in Jerusalem

08.15  Uhr: 
Segnung der Palmzweige am Kirchplatz - Prozession - Gemeindegottesdienst
10.00  Uhr: 
Segnung der Zweige in der Wohnsiedlung Weißkindstraße
Anschließend Prozession und Kindergottesdienst 

 

GRÜNDONNERSTAG.   Gedächtnis des Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern, Beginn des Ölbergleidens

19.00 Uhr:  
Bußfeier mit Abendmahlsgottesdienst und abschließendem Gedenken des Ölbergleidens. In dieser Feier wollen wir uns auf unsere Schuld besinnen, Gott um Vergebung bitten, damit wir ausgesöhnt mit ihm und miteinander gemeinsam das Gedächtnis des Abendmahls Jesu begehen können. Das gesegnete Brot, das zum Abschluss des Gottesdienstes ausgeteilt wird, soll uns an das Mahl erinnern, das der Herr mit uns hält und an die Gemeinschaft mit ihm, die durch dieses Mahl begründet wird.

 

KARFREITAG:      Gedächtnis des Todesleiden Jesu am Kreuz

15.00 Uhr:  
Karfreitagsgottesdienst mit Lesungen, dem Bericht vom Leiden des Herrn nach dem Johannesevangelium, den Fürbitten für die großen Anliegen der Christenheit und der gesamten Menschheit; den Höhepunkt der Feier bildet die Verehrung des Kreuzes.

 

OSTERNACHTFEIER. Feier des Sieges Jesu Christi über den Tod

20.30 Uhr:  
Beginn der Osternachtfeier auf dem Kirchplatz mit Segnung des Lichtes, Entzünden der Osterkerze, Einzug in die Kirche, Verkündigung des Osterlobes, Wortgottesdienst, Tauferneuerung und Mahlfeier der Eucharistie. Das LICHT ist Sinnbild der Auferstehung Christi, die LESUNGEN berichten uns von den Heilstaten Gottes im Alten Bund, an Christus und an uns, die TAUFERNEUERUNG erinnert uns daran, dass wir alle  durch die Taufe in die Schicksalsgemeinschaft mit Christus aufgenommen wurden, und als Höhepunkt ist die MAHLFEIER Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Christi sowie seines österlichen Mahles mit den Jüngern. Abschließend findet die Segnung der Speisen statt.

 

SONNTAG DER AUFERSTEHUNG:

08.30 Uhr:
Gemeindegottesdienst, zum Abschluss Segnung der Speisen.
10.00 Uhr:
Festgottesdienst; zum Abschluss Segnung der Speisen.

Ihr
Dr. Franz Nikolasch